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Symposium „Feldenkrais & Forschung III“ und Forschungswerkstatt II
 

Feldenkrais aus der Perspektive der Natur- oder der Sozialwissenschaften?

In mehreren Dimensionen über die Feldenkrais-Methode nachdenken

13. – 14. Februar 2013 | Aschaffenburg, Stadthalle am Schloss
Veranstaltet vom Förderverein für Feldenkrais und somatisches Lernen, e. V., München 

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Mittwoch, 13.02.2013
 

Forschungswerkstatt

Moderation: Cornelia Berens, M. A.

ATM-Anleitungen: Roger Russell
 

 

14:00   Begrüßung Claus-Jürgen Kocka, Roger Russell, Cornelia Berens



14:15   Mit Feldenkrais eine andere Art des Denkens erleben (ATM)
 


14:30   Dipl.-Psych. Susanne Herzog

Entwicklung von Selbststeuerungsprozessen am Beispiel der Feldenkrais-Methode

Vortrag und Diskussion

ABSTRACT In der qualitativen Forschungsarbeit werden Aussagen von Menschen exploriert, die auf intensive langjährige Erfahrungen mit der Feldenkrais-Methode zurückgreifen können und von Veränderungen im Umgang mit sich selbst, in ihrer Selbststeuerung, in der Kommunikation mit anderen Menschen und in ihrer Lebensgestaltung berichten. Nach M. Feldenkrais soll der Lernende Gesundheit, Gemütsverfassung und Können verbessern und befähigt werden seine Schmerzen, seine Angst und seine Schwierigkeiten zu meistern und los zu werden (vgl. Feldenkrais, 1958, S.22). Ausgehend von drei Grundannahmen werden die Daten in einer retrospektiven qualitativen Erhebung mit Hilfe des offenen unstrukturierten Interviews „das Persönlichen Gespräch (I. Langer, 2000)“ und mit dem Beobachtungsprotokoll „SOLIDE (N. Klinkenberg, 2000)“ induktiv gewonnen, um Erkenntnisse über die Entwicklung von Selbststeuerungsprozessen zu erhalten, die laut Selbstauskunft der Probanden auf das „organische Lernen“ mit der Feldenkrais- Methode zurückzuführen sind.

Diese Pilotstudie soll eine Forschungslücke in der Grundlagenforschung schließen. Sie soll zur Hypothesengenerierung und Theoriebildung in Bezug auf die Wirkung der Feldenkrais-Methode auf Selbststeuerungsprozesse dienen. Menschen, die Interesse an Veränderungen von Verhaltens- und Handlungsweisen haben, können eventuell erfahren, wie sie sich durch die Beschäftigung mit dieser Methode neue Handlungsmöglichkeiten erschließen können. Zudem soll die Relevanz der Methode im klinisch-psychosomatischen therapeutischen Setting geklärt werden. Auch soll aus dieser Arbeit ein Fragebogen entstehen, der als Messinstrument für weitere quantitative Veränderungsmessungen z. B. zur Verlaufsevaluation dienen kann.
 

 

15:30   Kaffeepause
 



16:00   Mit Feldenkrais eine andere Art des Denkens erleben (ATM)
 



16:15 Roger Russell, PT, CFT, M. A.   

Feldenkrais zwischen Geistes- und Naturwissenschaften

Vortrag und Diskussion 


 



17:00   Mit Feldenkrais eine andere Art des Denkens erleben (ATM)
 



17:15   Roger Russell, PT, CFT, M. A.

Erleben und Verstehen: von der Praxis zum Wissen und mit neuen Fragen zurück

Vortrag und Diskussion
 

18:15   Kaffeepause
 


 
18:30   Wolfgang Busch und Roger Russell

Bericht von der letztjährigen „Embodying Neuroscience“-Konferenz der nordamerikanischen Feldenkrais-Gilde
 


 

19:00   Gemeinsames Abendessen